Überschreitet man bei Ihnen oft Grenzen?

Es gibt viele Menschen, die anderen Menschen wehtun. Kennen Sie auch solche Menschen? Diese suchen häufig Fehler bei Ihnen und warten nur darauf, dass Sie einen Fehler machen. Es gibt auch Leute, die sind richtig bösartig und suchen immer einen Schuldigen. Die beschuldigen Sie für Dinge, die Sie gar nicht getan haben und auch nicht tun würden. Wieder andere Leute beschimpfen Sie. Und es gibt welche, die wollen, dass man sich zu ihren Gunsten verändert. Es gibt viele Leute, die grenzüberschreitend sind. 


Die Frage ist natürlich, ob diese Menschen Ihnen absichtlich wehtun. Für Sie kann das ein klares JA sein. Doch die meisten solcher Leute sind nicht bösartig. Sie kennen es halt nicht anders, als Vorwürfe zu machen oder sind schlichtweg überfordert. Die meisten sind krank und zeigen mit den Grenzüberschreitungen eine seelische Störung auf.

Solche seelische Schmerzen tun sich Menschen auf der Arbeitsstelle und in der Nachbarschaft an. Dann sprechen wir von Mobbing. Auch in der eigenen Familie gibt es Menschen, die anderen immer wieder wehtun. Zum Beispiel gibt es auch Eltern, die ihren eigenen Kindern seelische Schmerzen zufügen. Betroffen sind auch häufig die Schwiegertochter und der Schwiegersohn. In der Familie tun solche Schmerzen besonders weh.

Was können wir nun gegen Grenzüberschreitungen anderer tun? Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen gut tun. Versuchen Sie Leuten keinen Raum zu geben, um Ihnen seelische Schmerzen anzutun. 

Buddha saß auf einem Stein. Gegenüber von ihm war ein Mann. Dieser Mann beschimpfte Buddha sehr bösartig. Ein Zögling von Buddha fragte ihn, warum er sich nicht wehre.

Buddha fragte: “Wenn ich dir ein Geschenk geben würde und das Geschenk gefällt dir nicht, würdest du es annehmen oder nicht“. 

Der Zögling meinte, ohne zu zögern: “Natürlich würde ich es annehmen“.

"Siehst du Zögling“, sagte Buddha, „Das unterscheidet uns beide voneinander. Ich nehme das Geschenk des Mannes nicht an“.