Depression

Die Depression ist heutzutage sehr verbreitet. Viele Menschen leiden sehr stark unter ihr. Dabei kann diese in einer leichten bis zu einer sehr schweren Form auftreten. Die Schwere der Depression wird durch gewisse Merkmale bestimmt. Sie tritt in allen sozialen Schichten auf.


Eine Depression zu haben ist heutzutage fast normal. Circa 20 Prozent leiden unter ihr. Doch sollte man diese Störung nicht so einfach mal als Depri abtun. Denn Depri zu sein scheint heute fast cool zu sein. Aber ein Depri schieben hat nichts mit der Störung zu tun.

Depression als affektive Befindlichkeitsstörungen

Die Merkmale gibt die WHO vor, also die Weltgesundheitsorganisation. Die Merkmale werden Symptome genannt. Eine Depression kann sehr viele Symptome haben. Und die Symptome können auch sehr verschieden sein.


Depression Berlin


Hauptsymptome der Depression

Zuerst einmal gibt es ein paar Hauptsymptome. Doch die müssen nicht alle auftreten. Wenn alle Symptome vorhanden sein sollten, dann kann man schon von einer schweren Depression sprechen.

Dazu gehören die gedrückte Stimmung. Es muss sich aber schon um ein richtiges Stimmungstief handeln. Diese kann sich auch als Niedergeschlagenheit zeigen.

Dann ist da noch der Verlust von Interesse. Man ist einfach an nichts mehr interessiert. Dinge, die früher Freude gemacht haben, machen kein Spaß mehr. Also der Verlust an Freude kann auch ein Symptom sein.

Auch ist die erhöhte Ermüdbarkeit ein Anzeichen. Der Antrieb ist sehr schwach oder gar nicht mehr da. Man will gar nicht aus dem Bett steigen. Nicht weil das Bett so kuschelig ist, sondern weil der innere Motor nicht anspringt. Schlafen geht oft gar nicht mehr.

Eine starke Traurigkeit kann auch bestehen. Sie kann selbst da sein, wenn es nicht einmal ein Grund für die Trauer gibt.

Weitere Symptome

Die Depression zeigt sich oft auch körperlich Symptome. Fast immer fängt sie mit einer  Schlafstörung an. Auch kommt es oft zu einem verminderten Appetit. Aber es gibt auch Klienten, die plötzlich sehr stark zu nehmen.

Es kann auch eine bestimmte Unruhe auftreten. Sie ist gar nicht mal so einfach zu beschreiben. Sie geht auch nicht weg, wenn man aktiv wird. Genauso kann es aber auch sein, dass man eine psychomotorische Hemmung hat. Dann geht körperlich fast nichts mehr.

Viele erleiden auch einen Rückgang des sexuellen Verlangens, also der Libido.

Das morgendliche Früherwachen  begleiten oft eine schwere Depression. Dazu gehört dann das sogenannte Morgentief.

Sehr oft hat der Depressive auch Schuldgefühle. Er fühlt sich an allem schuldig. Gleichzeitig kann es auch zu einem verminderten Selbstwertgefühl kommen.

Bei den meisten ist die Konzentration enorm gestört. Der Alltag kann darunter sehr leiden. Auf Arbeit bekommt man nichts mehr hin.

Ein Blick in die Zukunft sagt einem Depressiven oft nur schlechtes.

Häufiger Begleiter sind negative Zukunftsaussichten, aber auch verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit. Ein Großteil der Depressiven hat Selbstmordgedanken (Suizidgedanken), die auch in einem Suizid enden können. Daher sollte eine Depression auch unbedingt psychotherapeutisch und/oder psychiatrisch behandelt werden.

Sehr oft wird die Depression von Angst begleitet. Auch spielt Alkoholmissbrauch oft eine große Rolle. 

Depressive Phase:

In der Regel klingt die Depression mit der Zeit wieder ab. Dann war das also eine Phase. Wurde sie aber nicht richtig behandelt, dann kann sie jederzeit wiederkommen. Dann spricht der Psychotherapeut von einer depressiven Phase. 

Daher ist eine Psychotherapie in dem Fall sehr ratsam. In den Gesprächen lernt der Klient Wege kennen, dass die Depression später nicht mehr auftritt. Zumindest lernt man auch die Symptome frühzeitig zu erkennen. Damit stehen die Chancen gut, dass sie nicht so schwer wird.

Leider gibt es aber auch Depressive, die gar nicht mehr gesund werden. Die Depression bleibt dann. 

Andere Begriffe:

Die Depression kann verschiedene Ursachen haben und sich auf vielfältige Weise zeigen. Deshalb hat die Depression auch ganz unterschiedliche, zum Teil verwirrende Bezeichnungen. Dabei gibt es viele Überschneidungen der Begriffe. Folgende Bezeichnungen werden mit einer Depression in Verbindung gebracht. Oft spricht man einfach von einer affektiven Störung. Das ist allerdings nur ein Oberbegriff, da zu dem Begriff auch die Manie und die bipolare Störung gehört. 

Dann gibt es den sehr alten Begriff der Melancholie. Statt depressive Phase steht oft auch depressive Episode geschrieben. 

Die Begriffe depressive Reaktion und die reaktive Depression zeigen an, dass die Depression aus einem schwer zu verarbeiteten Lebensereignis entstand. 

Andere Begriffe sind psychogene Depression und endogene Depression, neurotische Depression (veralteter Begriff) und  Erschöpfungsdepression. 

Es gibt auch die depressive Persönlichkeit. Diese ist meistens nicht so schwer, aber sie ist sehr schwer zu behandeln. 

Der Begriff kann auch den Stärkegrad bezeichnen, wie die leichte depressive Episode, die  mittelgradige depressive Episode und die schwere depressive Episode. Im amerikanischen DSM-4 nennt man eine schwere Depression eine Major Depression. 


Psychotherapeut HPG: Andreas Kawallek

Praxis HPG: Neue Gartenstraße 52 c,

15517 Fürstenwalde

Praxis (HPG): Thomasiusstraße 3, 

10557 Berlin

0176/61 48 80 78

kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de


Du bist auf der Seite: Depression